Widerstand formiert sich gegen geplanten Windpark

 

Unter der Bezeichnung Gegenwind! hat sich eine Bürgerbewegung von Harster und Parenser Einwohnern gebildet, die sich gegen den geplanten Windpark zwischen ihren beiden Dörfern wehren. Momentan ist vorgesehen, fünf Windräder von je 240 Metern Höhe auf den vom Flecken Bovenden (LK Göttingen) ausgewiesenen Windvorrangflächen nördlich von Lenglern zwischen Harste und Parensen aufzustellen. Zum Vergleich, im Jahr 2000 waren die Anlagen nur halb so hoch.

 

Auf den direkt nördlich daran anschließenden Flächen im LK Northeim sind fünf weitere Windräder in der Planung, so dass auch Bürger aus Gladebeck, Hevensen, Wolbrechtshausen und Lütgenrode zukünftig betroffen sein würden.

 

Die daraus resultierenden Belastungen für die Anwohner umfassen vor allem einen ständigen Lärmpegel durch die Rotorbewegung, Schlagschatten, Infraschall und nächtliche Blinklichtemissionen, abgesehen von der optischen Beeinträchtigung durch Windräder dieser enormen Höhe. Viele Einwohner sehen dadurch die Lebensqualität in den umliegenden Dörfern dauerhaft bedroht, ein erheblicher Wertverlust von Wohneigentum und Grundstücken sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen wären die Konsequenz.

 

Gegenwind! hält Informationsveranstaltungen ab, verteilt Flyer zur Aufklärung, sammelt Unterschriften und verfolgt den Planungsfortschritt in den Landkreisen. Die Bürgerbewegung ist unkompliziert über E-Mail-Verteiler organisiert, Interessierte werden jederzeit gerne aufgenommen. Mehr Informationen erhalten Sie unter

 

 www.gegenwind-harste.de oder auf der facebook-Seite @WindraederHarste.

 

Nun wurde ein Windkraft-erfahrener Fachanwalt engagiert, um den Bau der Windräder bereits im Vorfeld zu stoppen und, wenn nötig, Klage einzureichen. Um die Vertretung durch den Fachanwalt zu sichern, können sie die Gegenwind-Bewegung auch mit einem finanziellen Beitrag unterstützen.

 

Spenden gehen an: Gegenwind Harste, Andrea Roth;

IBAN: DE95 2626 1693 0551 2603 12;

Verwendungszweck: Fachanwalt.

 

Jeder Beitrag hilft!

 

Uns ist bewusst, dass eine Energiewende unbedingt notwendig ist, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Allerdings ist der ökonomische Betrieb der Windräder an den geplanten Stellen durchaus fragwürdig. Anstatt also kopflos in die nächste Profit-motivierte Katastrophe zu rennen, sind wir davon überzeugt, dass die Energiewende sinnvoll und ohne Nachteile für Mensch und Natur realisiert werden sollte, etwa durch Aufforstung und Einsparungen im Energieverbrauch.

 

Dr. rer. nat. Eva Wolff

im Namen von Gegenwind!

 

 

Harster Bürgerinitiative  - stoppt den Windrad-Wahnsinn im Leinetal

 

Wir sind  

  •      pro Natur
  •      pro Gesundheit und Lebensqualität der hier lebenden Menschen
  •      pro sinnvolle Energie-wende

 Wir sind

  •      gegen die Zerstörung unserer Landschaft
  •      gegen die geplante, großflächige Umweltzerstörung
  •      gegen dieses ökonomisch wie ökologisch sinnlose Projekt

 Wir sind

  •      für eine Mitbestimmung der betroffenen Bürger und Gemeinden
  •      für eine Transparenz in allen mit diesem Windrad-Projekt zusammenhängenden Fragen (ökologische, rechtliche,  ökonomische  u.a.m.)

Unterstützen Sie uns bitte in unseren Gegenwind-Maßnahmen.

Nehmen Sie bitte über Facebook Kontakt zu uns auf

 

https://www.facebook.com/WindraederHarste/

 

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir für den Erhalt unseres Natur- und Kulturraums kämpfen.

Und für die Gesundheit der Menschen, die unter diesem Projekt ihr Leben lang leiden müssten.

Eine Energie-wende muss ökologisch wie ökonomisch sinnvoll sein. Und im Einklang mit den Bürgern umgesetzt werden. All das wird bei diesem Projekt in gröbster Weise missachtet. Stoppen wir diesen Wahnsinn! Stoppen wir diese Umwelt-zerstörende Energiepolitik, die auf den Bedarf und den Willen der Bürger keinerlei Rücksicht nimmt!

 

 

Zu uns:

"Wir" eine Harster Bürgerinitiative, sind eine relativ große Gruppe von Menschen die in Harste wohnen, dazu gehören Zugezogene wie dort Geborene. Wir wollen nicht einfach hinnehmen was andere über unsere Köpfe hinweg beschließen möchten.

 

Wir möchten außerdem Interessierte anregen, sich breiter zu informieren, bevor Sie Windkraft für super halten. Wie immer im Leben gibt es auch hier nicht nur schwarz und weiß. Wir halten aufgrund unserer Recherchen die geplanten Windindustrie-gebiete Nähe Harste, Parensen, Gladebeck und Lenglern für einen unsinnigen Eingriff in das Leben von Mensch und Tier.

Grundsätzlich machen erneuerbare Energien einen wichtigen und unverzichtbaren Schritt in unser aller Zukunft aus. Diese erneuerbaren Energien müssen jedoch sinnvoll geplant werden. Am Ende muss mehr Energie entstehen als zur Entstehung investiert wurde.

 

Wir möchten hier vor allem Informationen zusammentragen, um  Fakten zu den "Informationsveranstaltungen" der Windenergie-unternehmen sowie deren "Investoren" aufzuzeigen.

 

2019: Gerade wird (von einigen wenigen Menschen aus den einzelnen Orten) darüber abgestimmt das zwischen Parensen, Gladebeck und Harste, dass ist in der Nähe von Göttingen, in der Nähe des sogenannten V-Holzes  - ein Naturschutzgebiet und Geburtsort vieler Milane, 3 Windräder je 240M hoch gebaut werden sollen - zwei weitere sollen Richtung Gladebeck folgen also insgesamt sind es dann 5 Windräder allein in diesem Gebiet!

 

Im ursprünglichen Planungsverfahren für das Gebiet war eine Narbenhöhe der Windräder von 70 M geplant, jetzt 164 M.  Kein Wunder, denn Wind gibt es aufgrund der Lage im Leinetal erst ab einer bestimmten Höhe. Durch den Westberg und den Weinberg wird der Wind ebenfalls abgeschwächt und macht so eine deutliche Erhöhung der Windräder erforderlich. Ob selbst bei der geplanten Höhe von 240 M ausreichend Wind weht, ist fraglich. Die aktuelle Subventionspolitik erlaubt jedoch den Planern und Investoren auch ungeeignete Standorte zu wählen um durch die Subventionen, die der Verbraucher zahlt, dennoch Gewinn zu machen. Wollen wir das wirklich? Bauen wir ein Wasserkraftwerk in der Sahara nur weil wir durch Subventionen (von den Verbrauchern bezahlt) noch einen Gewinn erzielen können?

 

Gehört diese Vorgehensweise wirklich zu einer gut durchdachten Energie-wende?  

 

(Drehpunkt der Rotorblätter 164M plus Länge der Rotorblätter ergibt eine Gesamthöhe von ca. 240M)

Im Vergleich können wir zum jetzigem Zeitpunkt, dass Logo von McDonalds, Nörten Hardenberg sehen, ca. 30 M hoch.

 

Ein Wasserkraftwerk in der Sahara ist mehr als Diskussion-würdig und macht ebenso wenig Sinn wie eine mehr als 200 M hohe Windkraftanlage in Harste. Selbst die Gemeindewerke Bovenden wollten nicht als Betreiber der geplanten WKA aufgetreten, da die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist. Es ist zu vermuten, dass es nicht um die Energie-wende geht, sondern vornehmlich um leicht verdientes Geld einiger Weniger und dem darf unsere Umwelt nicht geopfert werden.

 

Sollten die geplanten WKA gebaut werden, ist von einem nachhaltigen Schaden für die anliegenden Ortschaften (Wertminderung der Grundstücke sowie des Baulandes und der Attraktivität in diesem Gebiet zu bauen) auszugehen.

 

Im Rahmen einer demokratischen Gesellschaft sollte die Mehrheit entscheiden!

Wichtig ist eine neutrale und sachliche Diskussion der Vor- und Nachteile einer solchen weitreichenden Maßnahme!

 

Bitte informieren Sie sich und entscheiden Sie sich nachdem Sie alle Ihnen zur Verfügung stehenden Fakten betrachtet haben.

 

Die Kosten für eine Wiederherstellung beschädigter Ökosysteme sind zehnmal höher als für Naturschutz.
Tim Kasten, stellvertretende UNEP-Direktor zur UNEP Studie Juni 2010