Fakten

Windkraftanlagen setzen einen Großteil der Energie des Windes in Schall um.

Warum macht es am geplanten Standort in Harste keinen Sinn?

Wie breitet sich Infraschall aus?

Wie wirkt sich Windkraft und Infraschall auf unsere Gesundheit aus?

Die rot eingekreisten Punkte rechts im Bild stellen die ungefähr geplante Lage Nähe der Muna dar. Nach oben hin liegt Parensen und unten rechts im Bild kann man noch ein wenig die letzten Häuser von Lenglern erkennen. Relativ nah bei der Lungenklinik in Lenglern.

 

Die Lungenklinik in Lenglern war Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts eine der ersten Zentren, die Beatmungsentwöhnung mit Hilfe nicht-invasiver Beatmungsmethoden durchführten und Patienten mit nicht-invasiver Heimbeatmung betreuten. Heute gehört die Klinik mit den Abteilungen Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin zum Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende gGmbH. Die Abteilung Beatmungsmedizin besteht heute aus einer 6-Betten-Intensivstation und einer Beatmungs-Normalstation mit 27 Betten.

 

Die Lungenklinik Lenglern heute

Heute bildet die Lungenklinik in Lenglern das gesamte Spektrum der internistischen Pneumologie ab. Sie verfügt über insgesamt 86 Betten, davon 7 Schlaflaborplätze sowie 6 Betten Intensivstation. http://www.beatmungspflegeportal.de/medizin/beatmungszentren/niedersachsen/beatmungszentrum-bovenden-lenglern.html

 

Interessant, das da so dicht Windkrafträder stehen dürfen.

 

Warum machen Windräder an den geplanten Standorten in der Nähe von Harste und zwischen Harste, Parensen, und Gladebeck keinen Sinn?

 

In Harste und Umgebung haben wir durchschnittliche Windverhältnisse von 5,8m pro Sekunde. Also ist ein wirtschaftliches Betreiben der Anlagen nur mit Einspeisevergütungen und staatlich geförderten Abschreibungsmodellen möglich. Um die Räder wirtschaftlich betreiben zu können, wird laut wissenschaftlichen Studien eine Windgeschwindigkeit von 6,8m pro Sekunde benötigt. Fallen staatliche Fördermittel und Subventionen weg, ist das Betreiben der Anlagen nicht mehr wirtschaftlich. Der Rückbau der Anlagen und die damit verbundenen Kosten (ca. 250000 € pro Windrad) stehen bei einem insolventen Windradbetreiber in Frage. Wer zahlt also den Rückbau? Der Verpächter des Grundstückes?

 

Wie breitet sich Infraschall aus?

Wegen der großen Wellenlänge hat Infraschall andere Eigenschaften als Hörschall: Tieffrequente Schallwellen werden von der Umgebung weniger gedämpft als hochfrequente, bei denen ein Teil von der Luft oder dem Boden absorbiert wird. Außerdem schirmen Hindernisse wie Felsen, Bäume, Schutzwälle oder Gebäude die tieffrequenten Schallwellen nicht wirkungsvoll ab, weil sie im Vergleich zur Wellenlänge relativ klein sind.  Auf große Entfernungen nimmt langwelliger Schall daher fast nur nach geometrischen Gesetzmäßigkeiten ab: Verdoppelt sich die Entfernung, dann verteilt sich die Schallenergie auf die vierfache Fläche. Entsprechend sinkt der Pegel um sechs Dezibel (dB).

 

 

 

 

 

Wohnhäuser, Bäume und Schutzwälle dämpfen Infraschall kaum, da seine Wellenlänge größer ist als die Hindernisse hoch sind. Der Schallpegel sinkt dann unabhängig von der Bebauung oder dem Gelände: Verdoppelt sich die Entfernung, nimmt er um sechs Dezibel (dB) ab. Im Beispiel dargestellt ist Infraschall von zehn Hertz; er hat eine Wellenlänge von 34 Metern.

 

Aus dem Papier "Windenergieanlagen – beeinträchtigt Infraschall die Gesundheit?" des Bayerisches Landesamt für Umwelt 2014

 

 

In der Bundesrepublik Deutschland wird die Windkraft seit 1986 genutzt. Was mit Prototypen in Höhen von 30 bis 40m von gerade einmal 100 -200 KW Leistung insbesondere im Norden Deutschlands begann, die vereinzelt im ländlichen Raum zu sehen waren, sind heute der Norden, Nordwesten und etliche andere Regionen in Deutschland raumgreifend bis flächendeckend mit Windenergieanlagen (WEA) von bis zu 230 m Höhe und 7 MW Leistung bebaut. Damit belastet Schall emittiert von WEA immer mehr Anwohner dieses Landes.
Mit den in Erprobung befindlichen WEA von 250 m und höher, sowie den 300 m hohen Anlagen, deren Entwicklung mittels deutscher Steuergelder gefördert werden, befindet sich diese Technologie längst in troposphärischen Schichten (höher als 200 m). Mit der nun angedachten Erschließung des Höhenwindes durch WEA bis 400 Meter Höhe und Nabenhöhen von 250 bis 300 Meter für Rotorantriebsleistungen von fünf bis zehn Megawatt ist der übernächste Schritt in Sicht und damit die weitere Zunahme der gesundheitlichen Probleme in ihrer Häufigkeit und Intensität.

 

 

Die zweite Grafik zeigt die o.g. genannten Symptome in Gegenüberstellung zu den Auswertungen internationaler Erfahrungsberichte und Feldstudien gesammelt in Nordamerika seit 2008, in UK 2007, und in Finnland 2015. Die genannten Symptome weisen eine sehr hohe Übereinstimmung in der Verteilung der Nennung auf.

 

 

 Ausschnitt aus dem Papier: Auswirkungen von WEA-Schall auf die menschliche Gesundheit
I. Erfahrungsberichte aus Deutschland und vergleichende Erfahrungsberichte weltweit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Anwohner von ILFN emittierenden Windenergieanlagen
II. Portrait der Kläger www.opfer.windwahn.de  www.epaw.org  www.windwahn.de

 

Wussten Sie, dass es beinahe schon an die 1000 Bürgerinitiativen gegen Windkraft gibt?

Nach Bundesland

Anzahl der Bürger - Initiativen Stand März 2015 - Summe gesamt: 957 und es werden immer mehr.
Bayern 136

Mecklenburg-Vorpommern 50
Brandenburg / Berlin 79
Hessen 105
Baden-Württemberg 120
Niedersachsen / Bremen 96
Nordrhein-Westfalen 104
Rheinland-Pfalz / Saarland 65
Sachsen 45
Sachsen-Anhalt 42
Schleswig-Holstein / Hamburg 94
Thüringen 21